

Bei der Homöopathie handelt es sich um ein sehr beliebtes und insbesondere im Veterinärbereich häufig eingesetztes Therapieverfahren. Als Begründer der Homöopathie gilt Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755 – 1843); Arzt, medizinischer Schriftsteller und Übersetzer.
Das Prinzip der Homöopathie leitet sich von dem von Hahnemann aufgestellten Grundsatz ab: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.“ - hierzu werden pflanzliche, mineralische oder tierische Substanzen, die unverdünnt bestimmte Krankheitsbilder hervorrufen, beim Auftreten ähnlicher Krankheitsbilder in starker Verdünnung („potenziert“) verabreicht, um durch Zuführung dieses Reizes die Aktivierung der körpereigenen Selbstheilung zu aktivieren.
Aus der Klassischen Homöopathie abgeleitet haben sich folgende Therapieverfahren:
Klinische Homöopathie: Nach „bewährten Indikationen“ werden homöopathische Mittel ausgewählt. Kennzeichnend sind hier klinische Symptome und die Organbezogenheit. Dies kann durchaus sinnvoll sein, wenn sich bestimmte Mittel bei speziellen Krankheitsbildern als zuverlässig und wirksam erwiesen haben.
Komplexmittelhomöopathie: Hier werden entweder mehrere Mittel zusammen verabreicht, oder aber verschiedene Potenzen des gleichen Mittels. Grundlage sind hierbei zumeist wieder die „bewährten Indikationen“.
Antihomotoxische Therapie: Grundlage ist die Homotoxikologie, die davon ausgeht, dass endogen und exogen einwirkende Gifte die Ursache von Erkrankungen bilden. Zur Stimulierung der körpereigenen Abwehr werden vorwiegend homöopathische Komplexmittel verwendet.

Die Bach-Blüten-Therapie wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von Dr. Edward Bach (1886 – 1936) in Großbritannien entwickelt. Die Bach-Blüten-Therapie zielt nicht primär auf die Heilung körperlicher Krankheiten ab, sondern versucht, durch den Einsatz von Blütenessenzen, die durch Einlegen der Pflanzen(teile) in Wasser gewonnen werden, seelische Störungen auszugleichen. Bach ging davon aus, dass den Seelenzuständen des Organismus bestimmte „Blütenbilder“ zugeordnet werden können. Durch Einnahme der Blütenessenzen in verdünnter Form soll eine Regulierung des seelischen Ungleichgewichts erfolgen.
Insgesamt existieren 38 Bach-Blüten und eine Notfallmischung (Rescue Remedy), die sich aus 5 verschiedenen Blüten zusammen setzt. Die Ermittlung von Bach-Blüten-Mischungen für Tiere erfolgt durch eine genaue Anamnese, bei der der Tierbesitzer Auskünfte zum Verhalten des Tieres, aber auch zu seiner eigenen Reaktion, zu Lebensgewohnheiten, Haltungsbedingungen und vielem mehr erteilt. Dementsprechend werden Blütenmischungen zusammen gestellt, die dem Tier in verdünnter Form verabreicht werden.
Die Bach-Blüten-Therapie erzielt insbesondere bei Katzen sehr gute Erfolge – Haupteinsatzgebiete sind hier Aggression, Ängstlichkeit, Unsauberkeit etc. -, wird aber auch bei anderen Tierarten mit Erfolg eingesetzt. Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch (natürlich neben der Auswahl der richtigen Blüten) die Mitarbeit und Konsequenz des Tierbesitzers.

Die Phytotherapie („Heilpflanzenkunde“ / „Pflanzendrogenkunde“) gehört zu den ältesten Therapieformen überhaupt. Verwendet werden Pflanzen oder Pflanzenteile, die (zumeist nachweislich) einen Einfluss auf unterschiedliche Krankheitsbilder aufweisen. Häufig haben Pflanzenwirkstoffe auch Eingang in die sogenannte „Schulmedizin“ gefunden, indem pflanzliche Wirkstoffe entweder direkt verwendet bzw. chemisch „nachgebaut“ wurden. Die Anwendung erfolgt innerlich, aber auch äußerlich. Für die Wirksamkeit verantwortlich sind bestimmte Wirkstoffgruppen (z.B. Saponine, Senfölglykoside, Gerbstoffe, Bitterstoffe etc.).
Auch in der Tiermedizin hat die Phytotherapie eine lange Tradition.
Energiearbeit / Reiki
Reiki, eine feinstoffliche Heilweise aus dem Bereich der Energiearbeit,
ist eine natürliche Heilkunst und zählt zu der jahrtausendealten Tradition des natürlichen
Heilens, die erst Ende des 19. Jahrhunderts von dem buddhistischen Mönch Dr. Mikao
Usui in Japan wiederentdeckt wurde. Die erstmalige Erwähnung des Begriffes Reiki findet sich in den ca. 2500
Jahre alten ursprünglichen buddhistischen Sanskrit-Schriften.
Lamge wurde die Tradition des Reiki nur mündlich vom Lehrer an die Schüler weitergegeben.
Reiki bezeichnet die ursprüngliche und schöpferische Kraft,
welche unsere Welt und das Universum regiert. Diese Kraft wird auch
als die unendliche "Universale Lebensenergie" bezeichnet.
Reiki-Behandlungen am Tier unterstützen den Selbstheilungsprozess und stärken Körper, Geist und Seele, lösen Blockaden im natürlichen Energiefluss auf und reinigen den Körper von Giften. Reiki wirkt auf der körperlichen, geistigen, emotionalen und seelischen Ebene und stellt die Harmonie wieder her.
Reiki wird in den letzten Jahren vermehrt in der Humanmedizin anerkannt und unterstützt dabei die medizinischen Behandlungen.
Beim ursprünglichen traditionellen Usui-Reiki wird während der eigenen Reiki-Behandlung oder bei einer Fremdbehandlung die unsichtbare, geistige und heilende Reikienergie durch leichtes Auflegen der Hände übertragen. Die Stärke der Reikienergie richtet sich nach dem individuellen Bedarf des Patienten.
Reiki kann im Akutfall ebenso eingesetzt werden wie zur längerfristigen Behandlung und wird gerade auch von Tieren gut akzeptiert, die sich ansonsten kaum berühren lassen. Bei akuten und chronischen Erkrankungen kann Reiki ebenfalls erfolgreich zur Anwendung kommen.
Vorträge und Seminare 
Auf Wunsch biete ich Ihnen Vorträge und (Praxis-)Seminare in meiner Praxis oder in Ihren Räumen an. Voraussetzung sind mindestens 6 Teilnehmer/innen. Die Kosten hierfür richten sich nach der Teilnehmerzahl.
Beispielsweise können folgende Themen behandelt werden:
- Naturheilverfahren für Tiere - ein Überblick (Vortrag; ca. 2 Stunden)
- Bach-Blüten-Therapie für Tiere (Vortrag; ca. 2 Stunden)
- Homöopathie für Tiere (Vortrag; ca. 2 Stunden)
- Pferde naturheilkundlich behandeln (Praxisseminar; ca. 3-4 Stunden)
- "Alles für die Katz´?!" - Verhaltensauffälligkeiten bei Katzen (Vortrag; ca. 2 Stunden)
- "Hexenküche für Pferde" (Praxisseminar; ca. 4 Stunden)
- "Heilpflanzen-Wanderung" - Heilkräuter kennen lernen und verarbeiten (Praxisseminar; ca. 4 Stunden)
- "Mein Pferd wird alt" - Umgang mit alten Pferden (Praxisseminar; ca. 4 Stunden)
- "... bis der Tierarzt da ist" - Erste Hilfe für Pferde mit naturheilkundlichen Methoden (Praxisseminar; ca. 4 Stunden)
Bei Interesse nehmen Sie bitte telefonisch oder per eMail Kontakt mit mir auf!